Outdoor Fotografie: Tipps für eure Reise

Ein Outdoor Fotograf fotografiert ein Feld

Fotografieren auf Reisen macht Spaß, dies behauptet wohl ein jeder Mensch, der schon einmal auf Reisen war. Egal, ob du Urlaub im eigenen Land machst oder irgendwo in ferne Welten fährst. Fakt ist, die Motive möchten eingefangen werden. Wer einmal fotografieren kann und auf Reisen geht, macht sich meist Feinde mit seinen Freunden. Deswegen gebe ich dir gleich einen Tipp von Anfang an. Reise am besten allein, wann immer es dir möglich ist. Als Alleinreisender Fotograf wirst du Bilder einfangen, die du nie für möglich gehalten hättest.


Zeit ist mehr wert als Equipment – nimm dir Zeit, wenn du perfekte Fotos machen möchtest

Gute Fotos kosten Zeit. Wer einfach nur knippst statt fotografiert, weiß nicht, was wahre Fotografie bedeutet. Ein Foto richtig einfangen braucht meist Zeit, außer du bist bereits ein Profi, der eindeutige Motive erkennt und mit dem Licht optimal umgehen kann. Es kommt natürlich immer darauf an, was du fotografieren willst. Der Klassiker im Urlaub ist der Sonnenuntergang am Meer. Doch dieser ist schon langweilig, weil ihn jeder fotografiert. Warum nicht einmal Sehenswürdigkeiten bei Sonnenuntergang fotografieren? In New York entstehen beispielsweise schöne Fotos, wenn Menschen durch die Gassen fotografieren. Meine Worte meinte ich mehr als ernst. Nimm dir Zeit und reise so oft wie möglich allein. Du kannst die beste Ausrüstung haben, wenn das Motiv nicht perfekt ist, kannst du alles vergessen.


Kleine Systemkameras helfen dir am Anfang, die schönsten Fotos auf Reisen zu machen

Spiegelreflex Kameras machen gute Fotos. Doch diese sind meist sehr schwer. Bringst du verschiedene Objektive mit, ist es noch schlimmer. Da Fotozubehör ins Handgepäck gehört, überschreitest du wohl allein damit die Gewichtsgrenze. Aus diesem Grund empfehle ich solche Dinge zu Hause zu lassen, außer du fährst mit dem Zug oder Auto. Per Flugzeug sind Systemkameras zu empfehlen. Für diese gibt es ebenfalls kleine Objektive, die jedoch leichter sind. Die Kamera selbst wiegt weniger, aber es sind sämtliche Einstellungen möglich. Fakt ist generell, wichtig ist, dass deine Kamera alle wichtigen Fotografie Eigenschaften beherrscht. Belichtung, Blende, ISO, Weißabgleich und Zoom. Viele moderne Handys bringen diese Optionen bereits mit. Wie gesagt, du musst keine tausende von Euros in die Geräte stecken. Wichtig ist, dass du die Kamera beherrscht und die Grundlagen begreifst.


Investiere dein Geld am Anfang in Kurse statt in teure Fotoausrüstung. Es bringt dir einfach mehr

Wie ich mehrmals betonte. Nur wer sein Handwerk beherrscht, kann mit dem Werkzeug umgehen. Es bringt dir nichts, wenn du dir eine teure Kamera zulegst und nicht fotografieren kannst. Ich empfehle sogar. Nimm auf eine Reise einfach nur dein Smartphone mit und versuche mit diesem die besten Fotos zu machen. Es ist möglich. Je weniger technische Spielerein du hast, desto mehr Kreativität musst du an den Tag legen und das bringt natürlich eine Menge beim Selbststudium. Wenn du einmal Profifotograf bist, kannst du dir vielleicht auch die Business Class leisten und da schaut die Sache wiederum anders aus. Bis dahin empfehle ich dir, wenn du viele Geräte hast, den Zug zu nehmen oder eine Airline, die mehr Handgepäck erlaubt. Eventuell kannst du das Gepäck extra aufgeben. Alles ist möglich. Frag bei der Airline nach und plane deinen Urlaub im Vorfeld gut durch.


Auch in der nahen Umgebung gibt es schöne Motive. Nutze deine Stadt oder deine Gegend

Am Anfang musst du nicht weit fliegen, um schöne Motive zu finden. Die schönen Motive findest du meist um die Ecke. Viele Menschen wissen nicht, was sich in der Nebengasse befindet. Nimm deine Kamera oder dein Handy und geh los. Schau dir verschiedene Gassen an, die du bis jetzt noch nicht kanntest und erlebe neue Möglichkeiten. So schulst du dein Auge und entdeckst gleichzeitig neue Welten, die ganz nah sind. Viel Spaß dabei.

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